Landeskirche feiert Meilenstein ihres Solardachprogramms

- 10.07.2026 - 

Das erste Megawattpeak Solarleistung ist am Netz

Karlsruhe/Bretten, (10.07.2026). Die Evangelische Landeskirche in Baden feiert das Erreichen des ersten Meilensteins ihres Solardachprogramms mit einem Gottesdienst und anschließendem Empfang am 19. Juli, 9.30 Uhr, in der Stiftskirche in Bretten. Im Rahmen der Feier wird außerdem der Evangelischen Kirchengemeinde Bretten und Gölshausen das Grüne-Gockel-Umweltzertifikat und das EMAS-Zertifikat verliehen.  

Solaranlage auf der Kita Grüne Aue der Kirchengemeinde Bretten und Gölshausen
Mit einer Photovoltaik-Anlage auf der Stiftskirche und einer Anlage auf der Kita Grüne Aue (Foto) hat die Kirchengemeinde Bretten und Gölshausen insgesamt über 100 Kilowattpeak (kWp) auf ihren Dächern verbaut. 

Quelle: Flen Halm - eingebettet von www.ekiba.de

Mit einer Photovoltaik-Anlage auf der Stiftskirche und einer Anlage auf der Kita Grüne Aue hat die Kirchengemeinde Bretten und Gölshausen insgesamt über 100 Kilowattpeak (kWp) auf ihren Dächern verbaut und macht damit das erste Megawattpeak (MWp) Solarleistung im Rahmen des Solardachprogramms der Landeskirche voll.  
 
Das Solardachprogramm ist ein wichtiger Baustein der Landeskirche auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040. Insgesamt bis zu zehn Megawattpeak Spitzenleistung sollen durch das Solardachprogramm auf kirchlichen Dächern in Baden installiert werden.  

Das Prinzip des Programms, das 2024 gestartet ist, ist einfach: Kirchengemeinden stellen ihre Dächer zur Verfügung und schließen einen Dachpachtvertrag ab. Alles Weitere – Finanzierung, Bau, Betrieb und Wartung – übernimmt die eigens gegründete Evangelische Energie GmbH gemeinsam mit der KSE Energie GmbH als Dienstleisterin. Für die Gemeinden entsteht damit kaum Aufwand, kein wirtschaftliches Risiko und gleichzeitig leisten sie einen sichtbaren Beitrag zum Klimaschutz und erhalten eine Pachtzahlung.  

Die beiden Anlagen in Bretten haben eine Fläche von 320 m2 (Kita) und 130 m2 (Kirche). Derzeit sind 31 Gebäude der Landeskirche über das Solardachprogramm mit Photovoltaik ausgestattet. Insgesamt sind damit etwa 5.000 Quadratmeter Dachfläche bebaut, ein großer Teil davon auf Kindergärten bzw. Gemeindezentren und Gemeindehäusern, denn dort können meist größere PV-Anlagen montiert werden, die deutlich wirtschaftlicher sind. „So machen wir mit jedem ausgegebenen Euro viel mehr Klimaschutz“, erklärt Flen Halm, Projektmanager bei der KSE Energie GmbH und dort für die badische Landeskirche verantwortlich. 

Viele PV-Anlagen des Solardachprgramms werden als Volleinspeiser betrieben: Das heißt, der erzeugte Strom wird vollständig ins Netz eingespeist und über die Einspeisevergütung refinanziert. Falls es Änderungen bei der Einspeisevergütung geben sollte, wird das Solardachprogramm entsprechend überarbeitet werden. „Deshalb beobachten wir die Entwicklungen genau und passen unsere Strategie flexibel an, um das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein, auch unter veränderten Bedingungen zu erreichen, beispielsweise durch das Kombinieren mit Wärmepumpen“, sagt Hans Reichert, landeskirchlicher Ansprechpartner für das Thema Photovoltaik.  

Gottesdienst mit anschließendem Empfang 

Den Gottesdienst unter dem Motto „Erde und Himmel“ am 19. Juli leiten Dekanin Ulrike Trautz (Kirchenbezirk Bretten-Bruchsal) und Pfarrer Fritjof Ziegler. Oberkirchenrat Martin Wollinsky und Dr. Jan Bergenthum, Geschäftsführer der KSE Energie GmbH, werden Grußworte sprechen. Die musikalische Gestaltung übernehmen der Posaunenchor und die Kids-Chöre in Bretten. Beim anschließenden Empfang erwarten die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher Mitmachaktionen und ein Infostand der KSE Energie GmbH. 
 
Kontakt für Rückfragen: hans.reichert@ekiba.de, manuel.pfoehler@ekiba.de 
Weitere Infos:  www.ekiba-klima.de/gebaeude-und-energie/solarstrom-erzeugen
 
  

Alexandra Weber

Stellvertretende Pressesprecherin